VPG

Trainingszeiten:

Mittwoch :    ab 17:00 Uhr

Samstag:     ab 15:00 Uhr

 

VPG - abwechslungsreicher Hundesport!

Der Vielseitigkeitssport unterteilt sich in drei Bereiche: Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst.
Es gibt drei Prüfungsstufen (VPG 1, 2 und 3). Gewertet wird durch einen Leistungsrichter, der jede Sparte der Prüfung nach einem Punktesystem beurteilt. Die max. Punktzahl jeder einzelnen Sparte sind 100 Punkte, also zusammen 300 Punkte. Um die jeweilige Prüfungsstufe zu bestehen, müssen mind. in jeder Sparte 70 Punkte erreicht werden.

Bei der Fährtenarbeit sucht der angeleinte oder frei laufende Hund eine zuvor gelegte 400 – 800 Meter (je nach Prüfungsstufe) lange Fährte. Dabei müssen mehrer Winkel gesucht werden und Gegenstände gefunden und angezeigt (verwiesen) werden. Der Hund sucht dabei mit tiefer Nase und in möglichst gleichbleibenden Tempo.
Bei der VPG Prüfung wird auf einem einheitlichen Gelände gesucht. Es können unbestellte oder bewachsene Äcker oder Wiesen zur Fährtenarbeit genutzt werden.
Besonders talentierte Hundeführer und Hunde können neben der VPG – Fährtenabnahme auch weiter arbeiten und die Fährtenhundprüfung  1 oder 2 (FH1/FH2) ablegen. Diese stellen dann die Krönung der Fährtenarbeit dar.

Der Begriff Unterordnung umfasst ein sehr komplexes Gebiet der Hunde-
ausbildung. Hierbei muss das Team (Hund und Hundeführer) zeigen, dass sie perfekt zusammen spielen und die Ordnung im Minirudel geordnet ist. Der Hund muss die Übungen freudig, korrekt und schnell ausführen. Die Zeiten von sichtlich geprügelten Hunden in der Unterordnung sind schon lange vorbei!
Die Ausbildung in einigen Sätzen zu beschreiben ist fast unmöglich.
Es erfordert sehr viel Zeit, Einfühlungsvermögen und eine perfekte Hund – Hundeführerbeziehung, um ein gutes Ergebnis zu erreichen. U.a. muss der Hund die Fußarbeit, Sitz, Platz, Steh, Hereinrufen und Apportieren ausführen. 

Es gibt sicher viele Gründe warum die meisten Schutzhundler im Schutzdienst die Königsdisziplin sehen.

> Der Hund zeigt hier sein eigentliches, tierisches Verhalten im Verbellen und Beißen!

> Den Hundeführer reizt es, ein hoch im Trieb stehendes Tier, zu beherrschen!

> Das Minirudel, HF und sein Hund, wehren sich zusammen gegen einen Feind, den Helfer!

Bei allen Übungen muss der Hund absolut unter der Kontrolle des Hundeführers stehen. Ist das nicht der Fall, arbeitet der Hund unsauber oder zeigt Nervenschwäche, kann die Prüfung in keine der 3 Stufen bestanden werden. Die Ausbildung im Schutzdienst ist sehr aufwendig und kann nur von charakterfesten und beherrschten Hundesportlern erfolgreich ausgeübt werden.
Die Anforderungen an den Hund sind hoch. Er muss selbstbewusst und „umweltneutral“ sein, benötigt einen sehr guten Spieltrieb und natürliche Aggression. Der Hund wird in seinen natürlichen Trieben gefördert und gefordert. Diese Triebe macht sich der Schutzhundsportler zunutze und lenkt sie in die Bahnen, die er für den Sport benötigt! Der Hund und der HF lernen, den Trieb einerseits zu kontrollieren und andererseits im geforderten Augenblick abzurufen.
Bevor ein Hund diese Prüfung ablegen kann, muss er und sein Hundeführer eine Prüfung zum Begleithund ablegen. Dabei wird die Fachkenntnis des HF und die Charakterfestigkeit des Hundes geprüft

Alle Übungen im Schutzdienst haben einen „Verteidigungscharakter“. Sie dienen zum Schutz vor dem Angreifer (Helfer). So bleibt die Aktion des Hundes immer defensiv.
Die allermeisten Schutzhunde sind zudem eher reine Sporthunde, da diese Hunde lediglich für den Sport ausgebildet werden und vom Naturell her gar keine echten Schutzhunde sein könnten. In der Stadt zeigen sich diese Hunde daher normal und sind nicht aggressiver als andere Hunde! Zudem sind diese Hunde kontrollierbarer in unvorhersehbaren Situationen, da sie durch die Ausbildung einen erheblich höheren Gehorsam erlernt haben.

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